Flugsportvereinigung Ravensberg e.V. - Steinhagen -

Ausbildung

segelfliegen

Die Ausbildung zum Segelflugzeugführer kann bei uns im Verein oder auch an kommerziellen Flugschulen erfolgen.

Bei uns im Verein erfolgt die Ausbildung an den Wochenenden durch ehrenamtliche Fluglehrer. Dadurch ist die Ausbildung bei uns günstig, jedoch dauert sie auch etwas länger.

An einer Flugschule bezahlt man deutlich mehr. Hier erfolgt die Ausbildung in Lehrgängen, die wochenweise gebucht werden können.


Ablauf der Ausbildung im Verein

Sofern die Flugtauglichkeit festgestellt wurde, kann mit der Ausbildung begonnen werden. Nach der Einweisung in den Flugbetrieb geht es schon los mit den ersten Flügen. Der Flugschüler bekommt die Funktionsweise des Flugzeuges beigebracht. Der Lehrer sitzt dabei im hinteren Sitz und kann die Steuerausschläge des Schülers korrigieren. Die Doppelsitzer sind so konstruiert, dass die beiden Steuerknüppel miteinander verbunden sind.

Wenn das Segelflugzeug vom Schüler selbstständig beherrscht wird und die Verhaltensweisen in der Platzrunde erlernt sind, dauert es in der Regel nicht mehr lange bis zum ersten Alleinflug. Vorab wird noch das Verhalten in besonderen Fällen gelernt, dass den Schüler in die Lage versetzt, auch auf unvorhergesehene Dinge im Flug zu reagieren.

Nachdem ein zweiter Fluglehrer die Fähigkeit des Flugschülers überprüft und somit abgenommen hat, werden die ersten 3 Alleinflüge durchgeführt. Ab jetzt darf der Flugschüler, unter Beobachtung eines Lehrers, alleine und selbstständig fliegen! Bis zu diesem Schritt kann es, je nach Wetter, Engagement und Talent, zwischen 30 und 60 Starts dauern.

Bis zum Luftfahrerschein dauert es allerdings noch ein wenig. In zwei weiteren Ausbildungs-Abschnitten lernt der Schüler komplexere Techniken zum steuern des Flugzeuges. Dabei fliegt er abwechselnd mal mit, mal ohne Fluglehrer. Hier geht es vor allem um das finden und ausfliegen von Thermik. Auch Grenzflugzustände spielen in dieser Phase der Ausbildung eine wichtige Rolle.

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Anschliessend muss der Flugschüler alleine einen 50 Kilometer weiten Streckenflug absolvieren, wobei auf einem anderen Flugplatz gelandet wird.

Zwei weitere Hürden sind das Funksprechzeugnis und die theoretische Prüfung. Diese werden bei der jeweiligen Landesbehörde abgelegt. Nachdem diese erfolgt sind, beweist der Schüler sein Können einem externen Prüfer bei 3 Prüfungsflügen.

Wer sich nicht sicher ist, ob das Segelfliegen etwas für ihn oder sie ist, kann auch einen Schnupperkurs besuchen. In diesem Fall kann man ganz normal am Ausblidungsbetrieb teilnehmen, muss jedoch nicht die volle Jahersgebühr bezahlen.

Weitere Details könnt Ihr jederzeit bei uns erfragen!